Selbstfürsorge - 7 Tipss für mehr Selbstfürsorge im Alltag - Lebensfreude-Academy

Selbstfürsorge: 7 Tipps für mehr Selbstfürsorge im Alltag

Was bedeutet Selbstfürsorge?

Selbstfürsorge heißt, gut für sich selbst zu sorgen. Aber warum ist Selbstfürsorge so wichtig? Warum ist es so wichtig, gut für sich selbst zu sorgen?

Die Antwort ist einfach: Weil es kein anderer für dich tut.

Was aber noch viel wichtiger ist: Mit einer guten Selbstfürsorge sorgst du nicht nur gut für dich selbst, sondern fühlst dich gleichzeitig viel lebendiger und bleibst dabei in deiner Kraft und Mitte.

So bist du auch in der Lage für andere da zu sein und dich um andere zu kümmern. Ganz nach dem Beispiel, das du bestimmt schon mal bei den Sicherheitshinweisen vor einem Flug gehört hast: „Bei einem Druckabfall in der Kabine fallen die Sauerstoffmasken herab. Bitte setzen Sie die Maske sofort auf, wenn sie herunterfällt. Erst die eigene, danach können Sie sich um andere kümmern.“

Wenn du deine eigene Selbstfürsorge vernachlässigst und immer wieder über deine Grenzen gehst, wirst du dich bald müde und erschöpft fühlen. Das nutzt keinem. Weder dir noch den anderen. Genau deshalb ist Selbstfürsorge so wichtig.

Wie funktioniert eine gute Selbstfürsorge?

Möglicherweise denkst du jetzt, dass für eine gute Selbstfürsorge eine mehrtägige Auszeit, einen Erholungsurlaub oder ähnliches notwendig ist. Sicher, das gehört auch zu einer guten Selbstfürsorge. Aber reicht das wirklich aus, um deinen Energietank so zu füllen, dass es dir auch in der Zeit zwischen Urlaub und Auszeit gut geht? Vermutlich nicht. Das hast du sicherlich selbst schon mal erfahren, dass dein Energietank bereits kurz nach dem Urlaub wieder leer war. Deshalb ist es umso wichtiger, eine gesunde Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren. 

Aber wie funktioniert eine gute Selbstfürsorge im Alltag? 

Wie kannst du im Alltag gut für dich sorgen?

Hier in diesem Artikel findest du 7 Tipps, wie du eine gute Selbstfürsorge in deinen Alltag integrieren kannst.

7 Selbstfürsorge-Tipps für deinen Alltag - Lebensfreude-Academy

7 Selbstfürsorge-Tipps für deinen Alltag

1. Starte gut in deinen Tag

Bevor du in den Tag startest, nimm dir gleich am Morgen wenige Minuten Zeit für dich.
Probiere aus, was dir gut tut.

Hier ein paar Ideen:

  • Du kannst zum Beispiel noch im Bett liegend eine kleine Achtsamkeitsübung machen und durch deinen Körper spüren, so wie ich es beispielsweise in meiner Morgenroutine mache. 
  • Du nimmst ein paar tiefe Atemzüge, dehnst und streckst dich am offenen Fenster.
  • Du machst aktivierende Übungen, wie beispielsweise das Abklopfen, mit dem du gleichzeitig dein Immunsystem stärkst. 

2. Soziale Kontakte

Gute soziale Kontakte sind ein wichtiger Bestandteil für unsere ganzheitliche Gesundheit. Welche sozialen Kontakte tun dir gut? Umgib dich im Alltag so oft wie möglich mit Menschen, in deren Gesellschaft du dich wohl fühlst, bei denen du einfach du selbst sein kannst. Wo ein Gespräch oder ein Treffen dir Energie gibt, anstatt dir Energie zu rauben.

Gestalte diese Kontakte ganz bewusst und nimm dir dafür jeden Tag ein bisschen Zeit. Indem du beispielsweise eine Nachricht schickst, telefonierst oder dich für die Mittagspause oder nach Feierabend mit einem deiner „Lieblingsmenschen“ verabredest.

3. Tägliche Bewegung für deine Selbstfürsorge

Bewegst du dich regelmäßig? Bewegung ist in vielerlei Hinsicht sehr wichtig für unsere physische und psychische Gesundheit und für unser Wohlbefinden. Medizinische Studien beweisen, dass Bewegung das beste Rezept ist für körperliche und geistige Fitness bis ins hohe Alter. Dabei muss es noch nicht mal der 10-km-Lauf oder die 20-km-Radtour sein. Es genügen oft schon regelmäßige alltägliche Bewegungen, wie beispielsweise die Treppe, anstatt den Fahrstuhl zu nehmen. Gehe in der Mittagspause oder am Abend noch eine Runde spazieren oder baue kleine Übungen in deinen Alltag ein.

4. Frische Luft und Natur

Nimm dir täglich etwas Zeit, um raus zu gehen in die Natur. Ganz gleich, ob du dabei in den nächstgelegen Park gehst, an einen Fluss, an einen See oder in einen Wald. Sorge gut für dich selbst, indem du täglich deinen Akku in der Natur auflädst. 

Wenn du offen und achtsam durch die Natur gehst, kannst du auch Antworten auf offene Fragen finden oder ein Problem plötzlich von einer ganz anderen Seite wahrnehmen. Hier kann dir die Natur sogar als Spiegel zur Selbsterkenntnis dienen.

Aber auch nur einfache bewusste Atemzüge an der frischen Luft sind eine wahre Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Die beiden Selbstfürsorge-Tipps 3 und 4, also tägliche Bewegung und Natur lassen sich wunderbar bei einem Spaziergang an der frischen Luft verbinden. Für einen besonderen Energie-Schub sorgt auch das Meditative Gehen

Manchmal ist aber auch nur das Sitzen auf einer Parkbank oder dem Balkon und dabei das Gesicht der Sonne entgegen zu strecken genau das Richtige.

5. Atempausen und Achtsamkeit - Zeit für dich

Schließe zwischendurch hin und wieder deine Augen. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem und beobachte ein paar Augenblicke lang deinen Atem wie er kommt und geht. Stelle dir vor, wie du mit jedem Ausatmen mehr und mehr loslassen kannst und dabei ruhiger und entspannter wirst.

Mit dieser achtsamen Atempause nimmst du dir Zeit für dich und kommst wieder mit dir selbst in Verbindung. Dabei spürst du dich selbst und nimmst bewusst wahr, was du jetzt vielleicht brauchst. Möglicherweise wird dir bewusst, dass du mal wieder einen Schluck Wasser trinken solltest oder dass dir jetzt eine kurze Bewegung gut tun würde.

Wie wichtig und hilfreich diese achtsamen Atempausen im Alltag sind kannst du auch in unseren Beiträgen „Lebensfreude durch Achtsamkeit im Alltag“ und  „enjoy the moment“ nachlesen.

6. Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf ist besonders wichtig für eine gute Selbstfürsorge. Deshalb achte auf guten und ausreichenden Schlaf. Je entspannter du abends ins Bett gehst, umso besser wirst du schlafen und auch gut gelaunt aufwachen.

Deshalb unser Tipp: Schau möglichst eine Stunde bevor du ins Bett gehst keine Nachrichten, Krimis oder Action-Filme mehr an. Am besten ist es, wenn du in der letzten Stunde bevor du ins Bett gehst, überhaupt auf keinen Bildschirm mehr schaust. Denn das Licht des Bildschirms hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Also Bildschirm aus und am besten noch eine Runde um den Block gehen. Danach schläfst du entspannt ein und gut durch.

Möglicherweise lassen dich aber auch Ängste und Sorgen nicht schlafen? Dann findest du in diesem Beitrag weitere Tipps.

7. Gesunde Abgrenzung

Zu einer gesunden Selbstfürsorge gehört auch, NEIN sagen zu können, bevor es dir zu viel wird. Ein JA zu dir bedeutet in manchen Situationen einfach ein NEIN gegenüber anderen.

Wenn es dir schwer fällt Grenzen zu setzen und NEIN sagen zu können, lies unseren Beitrag „Eigene Grenzen erkennen und Grenzen setzen – so gelingt es auch dir“

Fazit zur Selbstfürsorge im Alltag

Vielleicht hast du beim Lesen selbst schon feststellen können, was du bereits für dich in puncto Selbstfürsorge tust. Wunderbar und herzlichen Glückwunsch – weiter so.

Sollte es allerdings noch den einen oder anderen Punkt bei dir geben, den du bisher noch nicht beachtet hast, dann nimm dir ab heute vor, bewusster für dich zu sorgen.

Der Schlüssel zu einer gesunden Selbstfürsorge ist, auf sich und seine eigenen Bedürfnisse zu achten.

Frage dich deshalb mehrmals täglich:

  • Was brauche ich gerade?
  • Was tut mir gut?
  • Was tut meinem Körper gut?

Je achtsamer du mit dir selbst umgehst und je mehr du auf dich achtest und gut für dich sorgst, umso mehr Energie wirst du für dich und auch für andere haben.
Insgesamt wird dein Leben dadurch erfüllter, zufriedener und lebendiger.

Sehr gerne unterstützen wir dich auch auf deinem Weg zu einer gesunden Selbstfürsorge.

Herzliche Grüße
Sylvia & Michael

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12 Kommentare zu „Selbstfürsorge: 7 Tipps für mehr Selbstfürsorge im Alltag“

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