Kannst du dich selbst akzeptieren - Selbstakzeptanz, warum fällt es oft so schwer - Lebensfreude-Academy

Selbstakzeptanz – warum fällt es oft so schwer?

Was hat Selbstakzeptanz mit Lebensfreude zu tun? – Eine ganze Menge! Denn wer sich selbst nicht akzeptiert, hat meist eine ganze Armada von Kritikern in sich. Das fängt meist schon morgens an, wenn der Wecker klingelt und hört oft erst am Abend wieder auf. Und was passiert, wenn du dich ständig selbst kritisierst? Das hast du bestimmt schon mal am eigenen Leib erfahren. Nach Lebensfreude fühlt sich das bestimmt nicht an. Ganz im Gegenteil, womöglich fühlst du dich niedergeschlagen oder sogar getrieben, dich noch mehr anzustrengen und es noch besser zu machen.

Aber warum fällt es vielen Menschen so schwer, sich selbst zu akzeptieren und sich so anzunehmen, wie sie sind? 

Weshalb fällt uns Selbstakzeptanz so schwer?

Wir leben in einer Welt der Fehlerkultur. Das heißt, wir konzentrieren uns auf das, was falsch ist. Schon in der Schule wird uns beigebracht, dass wir möglichst wenig Fehler machen dürfen. Denn jeder Fehler wird angestrichen und bedeutet Abzug und damit eine schlechte Bewertung. So fangen wir automatisch an, den Fokus auf Fehler zu legen, anstatt auf das, was richtig ist und gut läuft. Hinzu kommt, dass alles was wir als Kinder von Eltern, Großeltern, Lehrern etc. gesagt bekommen haben, sich häufig im Laufe unserer Kindheit und Jugend verselbständigt und zu unseren eigenen inneren Kritikern wird. Und diese inneren Kritiker gilt es nun davon zu überzeugen, dass wir absolut in Ordnung sind, so wie wir sind. Aber wie schaffen wir das?

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Warum ist Selbstakzeptanz wichtig?

Warum ist es denn überhaupt wichtig, sich selbst zu akzeptieren? Reicht es denn nicht aus, von anderen akzeptiert zu werden? Das ist jedoch ein großer Trugschluss! Viele hoffen und erwarten, dass sie von anderen, wie beispielsweise dem Partner oder der Partnerin, von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, von Vorgesetzten, Kollegen und Kolleginnen… akzeptiert und respektiert werden. Aber, wie soll die Akzeptanz von außen kommen, wenn wir uns selbst nicht akzeptieren können?

Unser Erleben im außen ist ein Spiegelbild unserer Innenwelt. Wenn wir uns selbst nicht akzeptieren können, werden wir immer wieder Situationen erleben, in denen uns auch andere nicht akzeptieren. Deshalb ist Selbstakzeptanz so wichtig und kann nur in uns selbst beginnen.

Selbstakzeptanz – jeden Tag ein bisschen mehr

Aber wie können wir gesunde Selbstakzeptanz erreichen? Dafür braucht es etwas Geduld. Sich in Selbstakzeptanz zu üben, bedarf Achtsamkeit und Bewusstsein für sich selbst. Worauf du dabei achten sollst und wie das gelingen kann, haben wir dir hier zusammengefasst:

1. Höre auf dich zu vergleichen

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“. Das sagte schon der dänische Philosoph Søren Kierkegaard. Du wirst immer jemanden finden, der das eine oder andere besser kann als du. Aber du bist du, und keiner macht es so wie du. Und das ist gut so.

2. Verändere deinen Fokus

Höre auf nach Fehlern zu suchen. Wer sucht, der findet. So steht es schon in der Bibel geschrieben. Fange also an, nach den Dingen zu suchen, die dir gut gelingen. Und da findest du ganz bestimmt jede Menge!

3. Höre auf, gegen dich zu kämpfen

Achte auf deinen inneren Dialog. Wie sprichst du mit dir selbst? Was glaubst du, wie hilfreich es ist, wenn du dich ständig antreibst und runtermachst? Ertappe dich dabei, wenn du mit dir schimpfst und dich kritisierst und sage dir selbst: „STOPP – es reicht!“

4. Lobe dich

Wann hast du dich das letzte Mal gelobt, nachdem dir etwas gut gelungen ist? Achte auf diese Momente und klopfe dir dann auch auf die Schulter.

5. Behandle dich wie deine beste Freundin oder deinen besten Freund

Wie sprichst du mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund? Sei dir ab heute selbst so ein guter Freund oder eine gute Freundin. Muntere dich auf, motiviere dich, mach dir selbst Mut, so wie du es bei deiner besten Freundin oder deinem besten Freund machen würdest.

6. Gönne dir immer wieder kleine Glücksmomente

Gehe achtsam durch deinen Tag und werde dir einzelner kleiner Momente bewusst. Nimm dir beispielsweise vor, dir mehrmals am Tag eine Minute Zeit zu nehmen, um nur durch deinen Körper zu spüren und dich mit dir selbst zu verbinden. Weitere Anregungen für eine gute Selbstfürsorge findest du auch hier.

7. Führe ein Lebensfreude-Journal

Das, worauf du deinen Fokus richtest, bekommt mehr Aufmerksamkeit von dir und wird dadurch in deinem Leben wachsen. Was wird sich wohl verändern, wenn du täglich mehr auf die Momente achtest, in denen du dich voll und ganz akzeptiert hast, anstatt auf die Situationen, die dich geärgert oder frustriert haben? – Richtig, Freude und deine Selbstakzeptanz verstärken sich. Und genau dabei kann dich ein Lebensfreude-Journal unterstützen. Wie das geht, erfährst du hier oder melde dich am besten gleich zu den regelmäßigen Lebensfreude-Impulsen an und hole dir dein Lebensfreude-Journal im Download-Bereich.

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Zusammenfassung

Achte gut auf dich. Nimm dir immer wieder Auszeiten, in denen du dich spürst. Sorge gut für dich.

Wenn du feststellst, dass du dich unwohl fühlst und vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen hast, dann frage dich: „Gibt es irgendwo Erwartungen von mir selbst oder von andern an mich, die ich im Augenblick nicht erfüllen kann oder will?“ Und dann lasse diese Erwartungen los, indem du die Situation so annimmst und dir sagst: „Ja, ich erfülle diese Erwartungen nicht und das ist o.k..“ In dem Moment, in dem du es annehmen kannst, hörst du auf zu kämpfen und die Situation entspannt sich.

Probiere es aus.

Und wenn du dabei Hilfe und Unterstützung möchtest, sind wir gerne für dich da.

Alles Liebe
Sylvia & Michael

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