Achtsam in den Tag: Die Krux mit dem Aufstehen

Vielleicht hast du schon mal etwas davon gehört, dass es besser sein soll, achtsam in den Tag zu starten? Aber vielleicht fragst du dich auch, was soll das bringen und wie funktioniert das überhaupt?

Tatsächlich eine ganze Menge. Ich habe es ausprobiert, achtsam in den Tag zu starten und es veränderte mein Leben…

Die Krux mit dem Aufstehen

Kennst du das?

Du wachst morgens auf und bist irgendwie gerädert. Möglicherweise zwickt es im Rücken, die Nase ist zu und im Kopf sitzt ein kleiner Kobold, der unaufhörlich hämmert! Oder du fühlst dich einfach allgemein unwohl und alles andere als ausgeschlafen.

Der Blick auf die Uhr verrät, dass du noch ein paar Minuten Zeit hast, bevor du aufstehen musst. Immerhin 5 Minuten!

Die Gedanken vor dem Aufstehen

Wie nutzt du diese Zeit? Welchen Gedanken und Empfindungen gibst du Raum? Sind es Gedanken an den Tag und an die Arbeit? Und daran, wie anstrengend das alles doch ist? Fängst du an die Verantwortung für dein Unwohlsein dem Job, dem Chef oder den Kollegen zu geben? Oder machst du dir womöglich selbst Vorwürfe, weil du am Vorabend etwas spät ins Bett bist oder nicht mehr so spät hättest essen sollen? Vielleicht kommt dann auch noch die ganze Unzufriedenheit hoch und dir fallen all die Dinge ein, die du schon längst hättet machen und tun sollen?

Wie schnell sind dabei die 5 Minuten um? Und, wie fühlst du dich nach diesen 5 Minuten? – Genau, noch schlechter als beim Aufwachen!

Wie geht dieser Tag wohl weiter?

Da verweigert die Kaffeemaschine die gute Tasse Kaffee am Morgen, weil sie zuerst entkalkt werden will. Das Müsli verfehlt knapp die Schüssel und dekoriert stattdessen den Küchenboden und die Zahnpasta landet nicht auf der Zahnbürste, sondern auf dem Badvorleger. Sind diese Hürden erst einmal genommen und du bist auf dem Weg zur Arbeit, sind alle Ampeln rot und das Müllfahrzeug versperrt auch noch den Weg! An solchen Tagen scheint dich das Pech zu verfolgen…

Irgendwann hatte ich darauf keine Lust mehr und überlegte, was ich ändern kann, um besser in den Tag zu starten.

So startest du achtsam in den Tag

Ich probierte folgendes aus: 

Von meinem Wecker ließ ich mich 30 Minuten früher wecken. So begann mein Tag mit der Freude, dass ich noch ne halbe Stunde für mich habe. Danach überlegte ich mir, auch wenn mein Körper schmerzte, wofür ich dankbar sein kann.

Vielleicht scheint ja die Sonne? Vielleicht zwitschern Vögel? Da findet sich immer etwas. Ganz bestimmt auch bei dir! Auf jeden Fall liege ich in einem angenehm warmen Bett und habe ein Dach über dem Kopf. Und sollte der Kühlschrank tatsächlich mal leer sein, hat der Bäcker um die Ecke ganz sicher etwas zu essen für mich. Das sind Umstände für die ich wirklich dankbar sein kann. 

Wer weiß - vielleicht wird es ja der beste Tag meines Lebens?

Bevor ich aufstehe spüre ich noch durch meinen ganzen Körper. Beginnend bei den Zehen durchwandere ich achtsam alle Körperteile. Entdecke ich eine schmerzende oder verspannte Stelle sende ich bewusst meinen Atem dorthin, bis es leichter wird. Zum Abschluss bedanke ich mich bei meinem Körper, der mich nun durch einen angenehmen Tag bringt.

Und wer weiß, vielleicht wird es der beste Tag meines Lebens?

Probiere es doch einfach selbst einmal aus.

Wir freuen uns sehr, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Sollten dir die 30 Minuten zu lang sein, weil dir dein Schlaf wichtiger ist und du in den 30 Minuten womöglich wieder einschläfst und am Ende noch verschläfst,probiere es wenigstens mit 5 Minuten, Nutze diese 5 Minuten vor dem Aufstehen für achtsame und dankbare Gedanken für dich und deinen Körper. Du wirst sehen: „Der Tag ist dein Freund!“

Viel Spaß beim Ausprobieren wünschen dir

Sylvia und Michael

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