Frau steht auf einem Felsen und blickt in den blauen Himmel – Symbol für Selbstannahme, innere Freiheit und das JA zu sich selbst

Sag JA zu dir: Warum Selbstannahme dich befreit

Erfahre warum echte Selbstannahme der Schlüssel zu innerer Freiheit ist – und Selbstablehnung dich festhält

Selbstannahme: Warum sie uns oft so schwerfällt

Selbstannahme ist ein großes Wort. Und für viele Menschen ein noch größeres inneres Fragezeichen. So viele Menschen lehnen Teile von sich selbst ab: ihr Aussehen, ihr Verhalten, ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse. Sie denken: „Wenn ich erst anders wäre … mutiger, schlanker, gelassener, erfolgreicher – dann könnte ich mich auch annehmen.“

Und oft folgt dann dieser Gedanke: „Wenn mich die anderen endlich anerkennen, lieben und wertschätzen, dann kann ich mich selbst auch akzeptieren.“

Doch genau hier liegt eine tiefsitzende Verwechslung. Eine, die uns sogar jahrelang gefangen halten kann.

Die große Verwechslung: Warum Anerkennung im Außen keine Selbstannahme schafft

Viele Menschen glauben, sie müssten nur im richtigen Umfeld sein und mit den richtigen Menschen Zeit verbringen, dann würde das Gefühl von „Ich bin richtig. Ich bin genug.“ von ganz alleine entstehen. Doch das ist ein Trugschluss.

Die Wahrheit ist unbequemer – und gleichzeitig unglaublich befreiend: Selbstannahme ist keine Folge von Anerkennung. Sie ist ihre Voraussetzung.

Solange du innerlich Nein zu dir sagst oder Teile von dir ablehnst, wirst du im Außen unbewusst genau das suchen, was dir dieses Nein bestätigt.

Das kann sich beispielsweise zeigen, indem du:

  • an Komplimenten zweifelst,
  • Lob nicht annehmen kannst und Argumente findest, warum das für dich „leicht“ ging,
  • Hintergedanken vermutest, wo eigentlich Wertschätzung ist,
  • dich innerlich „entlarvt“ fühlst, wenn dir jemand ehrlich begegnet.

Und dieses Empfinden entsteht in der Regel nicht, weil die anderen unehrlich sind, sondern weil dein Inneres diese Wahrheit (noch) nicht sehen und annehmen kann.

Warum Selbstablehnung dich festhält und Selbstannahme dich frei macht

Wenn du dich selbst nicht annehmen kannst, bist du ständig im inneren Kampf:

  • gegen dich
  • gegen deine Gefühle
  • gegen deine vermeintlichen Schwächen
  • und auch gegenüber anderen.

Selbstannahme hingegen bedeutet, dass du diesen Kampf abklingen lässt. Was jedoch nicht heißt, dass du dir ab jetzt einreden sollst „Ich finde alles an mir toll.“ Ganz im Gegenteil. Es geht darum, dir selbst gegenüber aufmerksam zu sein und diesen Gedanken zu lauschen, die dich selbst bewerten, dich beurteilen und dich ablehnen und dir dann bewusst zu sagen: „Stopp. Ich höre jetzt auf, gegen mich zu kämpfen.“
Und genau dort beginnt innere Freiheit.

Eine kleine persönliche Geschichte über das innere JA

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich im Außen viel Anerkennung bekommen habe für das, was ich alles leiste. Und trotzdem saß ich abends manchmal da und dachte: „Wenn sie mich wirklich kennen würden, würden sie anders über mich denken.“ Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Nicht die anderen zweifeln an mir, sondern ich tue es.

Erst als ich begonnen habe, mir selbst innerlich zu sagen: „Ja. Auch so. Auch jetzt. Auch mit all dem.“ veränderte sich etwas Grundlegendes. Nicht sofort spürbar, aber leise und echt.

Selbstannahme lernen: Warum dein inneres JA alles verändert

Selbstannahme ist kein mentales Konzept. Sie ist eine innere Haltung. Ein tägliches, oft stilles Ja zu dem, was gerade ist. Und genau deshalb wirkt sie so transformierend.

Übung zur Selbstannahme: Ein Tag voller innerer JAs

Diese Übung ist einfach und doch tief wirksam: Sage einen ganzen Tag lang innerlich bewusst JA zu dir. Bei allem, was du tust und zu allem, was dir widerfährt.

Hier ein paar Beispiele:

  • „JA, ich will mir jetzt einen Kaffee holen.“
  • „JA, es ist okay, dass ich mir gerade eine Pause gönne.“
  • „JA, ich habe gerade etwas verschüttet – und das darf sein.“
  • „JA, ich bin müde.“ …

Beobachte dich dabei:

  • Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du zu dir und dem was ist, JA sagst?
  • Wo wird es weiter
  • Wo meldet sich Widerstand?
  • Was verändert sich im Laufe des Tages?

Bitte beachte: Es geht nicht darum, alles schönzureden, sondern darum, dir selbst gegenüber wohlwollend zu sein. Manchmal hilft es auch die Sichtweise eines guten Freundes einzunehmen und dir vorzustellen, dass deine beste Freundin oder dein bester Freund neben dir steht. Was würde er oder sie zu dir sagen?

Warum dein JA zu dir das JA der anderen anzieht

Wenn du beginnst, dich selbst anzunehmen, passiert etwas Magisches – ganz ohne Zauberstab.

Du selbst wirkst klarer, ziehst stimmigere Beziehungen an, lernst Wertschätzungen mit Freude anzunehmen und hörst auf, dich beweisen zu müssen. Nicht, weil du dich verändert hast, sondern weil du aufgehört hast, dich zu verlassen.

Fazit: Sag zuerst JA zu dir

Selbstannahme ist kein Ziel am Ende eines Weges. Sie ist der Anfang.

Und vielleicht beginnt sie genau heute. Mit einem leisen, ehrlichen „JA zu dir selbst“. Dazu lade ich dich ein.

Wenn du spürst, dass dieses Thema dich berührt und du tiefer verstehen möchtest,
warum es dir so schwerfällt, dich selbst anzunehmen, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Orientierungsgespräch ein.

Gemeinsam schauen wir:
• wo du innerlich noch gegen dich kämpfst
• welche alten Beziehungsmuster wirken
• und wie dein persönlicher Weg in mehr Selbstannahme aussehen kann

Ich freue mich auf dich.

Alles Liebe
Deine Sylvia

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