1. Glücksmoment aus dem Lebensfreude-Academy-Adventskalender

Tag 1 – Starte lächelnd in deinen Tag

Hast du dich schon einmal dabei beobachtet, wenn du in einen Spiegel schaust?
Wie schaust du dich im Spiegel an?
Was sagt deine innere Stimme zu dir, während du dich im Spiegel anschaust?

Ich habe das gemacht! – Ich habe mich beobachtet!

In einem Selbstexperiment wollte ich zunächst einmal herausfinden, wie ich mit meinem Spiegelbild tatsächlich umgehe. Ich wollte mich zuerst einmal selbst besser kennen lernen. In einem zweiten Schritt wollte ich dann wissen, wie es sich auf meine Laune und meine Tagesverfassung auswirkt, wenn ich freundlich zu meinem Spiegelbild bin und ob es anders ist, wenn ich unfreundlich bin.

Das Selbstexperiment beginnt…

Schön und gut. Experiment Tag 1: Der Wecker klingelt, ich stehe auf und gehe ins Badezimmer. Mache das Licht an und sehe in den Spiegel! – Vielleicht, kennst du das? – Aus dem Spiegel schaut ein müdes, blasses Gesicht. Die Augen wollen noch nicht so richtig offen bleiben, ich gähne mich im Spiegel an…
Da meldet sich auch schon die innere Stimme zu Wort: „Oh mein Gott! – Wie siehst du denn heute wieder aus?! Dicke Ränder unter den Augen, blass und ein Pickel wächst auch auf deiner Nase! Und schau dir deine Haare an!“

Du siehst aus wie ein Zombie!

„Tolle Begrüßung“, dachte ich so bei mir. Wenn das jemand anderes zu mir gesagt hätte, hätte ich sicherlich beleidigt oder gar verletzt reagiert und entsprechend kontra gegeben. Aber jetzt habe ich mich selbst so behandelt. Ich habe mich ja regelrecht „fertig gemacht“. Während ich so darüber nachdenke, bekommt plötzlich die Aussage: „Ich mache mich nur noch schnell im Bad fertig!“ eine ganz andere Bedeutung. Wie viele Frauen und mittlerweile, davon bin ich überzeugt, auch viele Männer machen sich nur mal eben schnell noch im Bad „fertig“!

Nein, ich will mich im Bad nicht mehr „fertig machen“ und sage „STOPP!“ zu mir selbst!

Ich sehe mein Spiegelbild an und lächle ihm zu. Während ich mich so im Spiegel anlächle, stelle ich mir vor, wie ich eine sehr gute Freundin, einen sehr guten Freund, die/den ich schon lange nicht mehr gesehen habe, anlächeln würde. Ich schenke dabei meinem Spiegelbild ein liebevolles, warmherziges Lächeln. Meine Gesichtszüge entspannen sich und plötzlich sehe ich ja schon gar nicht mehr so sch… aus. Spannend 😊

Mit dieser Erfahrung entschied ich für mich, dass ich mich von nun an immer im Spiegel anlächeln will. Besonders am Morgen, nach dem Aufstehen!

Leider fiel mir das in den ersten Tagen tatsächlich etwas schwer. Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere 😉. Deshalb habe ich mir, zur Erinnerung, einen Smiley auf den Spiegel geklebt. Wenn ich nun morgens ins Bad kam und den Smiley sah, musste ich automatisch grinsen…

Starte lächelnd in deinen Tag

Mit Unterstützung des Smileys fiel es mir von Tag zu Tag leichter.
Sehr schnell wurde mir dann auch der Zusammenhang bewusst, dass mein Tag umso leichter, gelassener und fröhlicher wurde, je leichter es mir schon am Morgen gefallen war, mich im Spiegel anzulächeln.

 

Mein Resümee zum Selbstexperiment:

Beginne jeden Tag mit einem Lächeln, das du dir selbst schenkst!

Immer, wenn ich jetzt an einem Spiegel oder an einem Schaufenster vorbeikomme, nutze ich die Gelegenheit und schenke mir selbst ein Lächeln.

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen,
wenn ein Lächelnder hineinschaut.
(Aus China)

Probiere es unbedingt selbst einmal aus.

Du kannst mir gerne deine Erfahrungen mitteilen. Ich freue mich über dein Feedback.

Herzliche Grüße
Sylvia

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