Lebensfreude-Adventskalender Tag 4 - Lebensfreude-Academy

Besser abgrenzen: Lebensfreude-Adventskalender Tag 4

Hinter dem heutigen Türchen versteckt sich eine kleine Übung, die ursprünglich aus dem Qigong kommt und die dich wunderbar darin unterstützt, dich besser abgrenzen zu können – und das gleich auf mehreren Ebenen.

Wenn Abgrenzung fehlt

Als meine Kinder noch kleiner waren und ich noch im Angestellten-Verhältnis, erging es mir öfter so, dass ich nicht so recht wusste, wo mir der Kopf stand. Zu viel prasselte innerhalb kürzester Zeit auf mich ein und ich spürte mich selbst nicht mehr. Da gab es diese Tage, an denen beispielsweise der Chef schnell noch eine zusätzliche Auswertung für die Besprechung wollte, die in 10 Minuten anfing, die Kollegin auf eine Rückmeldung von mir für eine Kundeninformation wartete und dann noch das Telefon klingelte und mein Sohn mir mitteilte, dass er von der Schule schon Zuhause sei, allerdings vor verschlossener Tür sitzt, weil er am Morgen keinen Schlüssel mitgenommen hatte.

Um an solchen Tagen den Überblick und mich selbst nicht zu verlieren, hat mir diese Übung, die ich euch heute vorstelle und die ich nun schon seit vielen Jahren jeden Morgen mache, sehr geholfen.

Sie hilft mir nicht nur dabei, mich von allerlei äußeren Einflüssen, wie Nachrichten, Erwartungen und Anforderungen abzugrenzen, nein, sie aktiviert auch gleichzeitig mein Immunsystem, was in unserer aktuellen Situation eine wundervolle zusätzliche Möglichkeit ist, sich zu schützen.

Wie diese Übung funktioniert, findest du nachfolgend. Ergänzende Informationen zu gesunder Abgrenzung findest du auch in diesem Beitrag.

Sich besser abgrenzen können,
so funktioniert´s

Klopfe dich mit der flachen Hand am gesamten Körper „achtsam“ ab.
Beginne auf der Brust, wandere dann die Innenseite am linken Arm entlang hinunter, außen wieder hoch. Dasselbe am rechten Arm, klopfe vorsichtig deinen Bauch, deinen Rücken, soweit du kannst, deinen Po, das linke Bein auf der Innenseite nach unten, außen wieder hoch, dann das rechte Bein ebenso. Anschließend nochmal den Oberkörper und zum Abschluss sanft den Kopf und das Gesicht.

Schließe deine Augen und spüre dich in deinem Körper. Was nimmst du wahr?
Spürst du dich? Spürst du deine Außengrenze? Vielleicht kribbelt es? Vielleicht ist es warm? Alles darf so sein, wie es im Augenblick ist. Atme ruhig und gleichmäßig und nimm dich ganz bewusst für ein paar Atemzüge lang in deinem Körper wahr…

So wirkt die Übung

Dieses Abklopfen deines Körpers (auch durch die Kleidung hindurch) aktiviert die Durchblutung der Haut und damit das Immunsystem. Du fühlst dich lebendiger, wacher, präsenter. Du spürst dich in deinem Körper und nimmst deine Außengrenzen besser wahr. Dadurch aktivierst du eine bewusste Abgrenzung auf physischer, psychischer und energetischer Ebene. Du entscheidest, was nach innen gehen darf und was nicht!

Am besten machst du diese Übung, gleich am Morgen, um dich und dein Immunsystem für den Tag zu aktivieren und bei Bedarf auch zwischendurch.

Probiere es doch einfach selbst mal aus und notiere dir deine Erfahrungen im Adventskalender-Reflexions-Tagebuch, das du im Download-Bereich für Newsletter-Abonnenten findest.

Ich wünsche dir einen wundervollen 4. Dezember.

Alles Liebe
Deine Sylvia

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