Lebensfreude-Adventskalender - Türchen 2 - Lebensfreude-Academy

Bei sich ankommen: Lebensfreude-Adventskalender Tag 2

Bei sich ankommen, das wünschen sich viele. Aber was bedeutet das eigentlich?
Hier eine kleine Geschichte…

Wundervolle Adventszeit

„Mama, was bedeutet eigentlich Advent?“, fragte mich mein Sohn als er etwa 3 Jahre alt war. Ich antwortete ihm damals: „Advent ist die Zeit, in der wir uns auf die Ankunft des Christkinds vorbereiten.“

„Aha“, meinte er daraufhin trocken, „und das machen wir mit Plätzchen backen, die wir dann nachmittags zu unserem heißen Kakao essen?“ Ich musste schmunzeln und sagte: „Ja“, denn dieses kleine Ritual in der Adventszeit war uns heilig. Gemeinsam tranken wir am Nachmittag heißen Kakao, aßen unsere selbstgebackenen Plätzchen und hörten uns dabei Advents- und Weihnachtsgeschichten aus dem Kassettenrecorder an. 

Dennoch beschäftigte mich seine Frage noch länger. Ja, was bedeutet Advent wirklich? Und was bedeutet es für mich persönlich?

Was bedeutet Advent?

Dass das Wort „Advent“ vom lateinischen Wort „Adventus“ abgeleitet wurde, welches „Ankunft“ bedeutet, wusste ich zwar. Aber wer oder was kommt denn an?

Handelt es sich dabei um die Ankunft des Christkinds, um die Geburt Jesu, wie es das Christentum lehrt? Oder geht es dabei auch um die Ankunft oder die Wiedergeburt des Lichts im Sinne der Wintersonnwende?

Ich für mich habe festgestellt, dass die Adventszeit eine wundervolle Zeit ist, um bei sich ankommen zu können. Für mich bedeutet Advent also auch die Ankunft bei sich selbst.

Der Advent ist für mich eine besonders achtsame Zeit. Eine Zeit, die einlädt, nach innen zu schauen, zu reflektieren und auch loszulassen. Dafür nehme ich mir gerne täglich etwas Zeit…

Gestern haben wir den Fokus auf den Weg und die Spuren gerichtet, und heute wollen wir nach innen gehen…

Bei sich ankommen

Nimm dir heute ein paar Augenblicke bewusst Zeit, um dich zu spüren. Dafür brauchst du dir nicht unbedingt einen ruhigen Ort zu suchen. Diese Übung kannst du beispielsweise auch am Schreibtisch machen, während du im Supermarkt an der Kasse wartest oder sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln… 

Wenn du kannst, schließe für einen Moment die Augen. Wandere dann mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen Körper. Beginne bei den Füßen. Spüre, wie die Füße auf dem Boden stehen. Wandere dann mit der Aufmerksamkeit weiter, die Beine entlang nach oben. Spüre die Hüften und das Becken, nimm deinen Rücken wahr. Spüre Bauch und Brust und atme ein paar Mal tief ein und aus. Nimm Schultern, Arme und Hände bewusst wahr. Wandere mit der Aufmerksamkeit von den Händen über die Arme wieder hoch zu Hals und Nacken, nimm das Gesicht wahr. Spüre dich dann als Ganzes, von Scheitel bis zu den Fußspitzen. Nimm dich in diesem Moment wahr, ohne etwas zu bewerten. Beobachte deinen Atem und verweile für einige Atemzüge ganz im Hier und Jetzt. Wenn Gedanken kommen, kehre zurück zu deinem Atem, ohne dich darüber zu ärgern.

Beende die Übung mit einem tiefen Atemzug und öffne wieder die Augen.
Spürst du, wie du in diesem Moment ganz bei dir angekommen bist?

Reflektiere deine Erfahrungen zur Übung gerne im Adventskalender-Reflexions-Tagebuch, das du im Download-Bereich für Newsletter-Abonnenten findest.

Ich wünsche dir einen wundervollen 2. Dezember.

Alles Liebe
Deine Sylvi

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2 Kommentare zu „Bei sich ankommen: Lebensfreude-Adventskalender Tag 2“

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